FAQ

"Man sollte von Zeit zu Zeit

von sich zurücktreten wie der Maler von seinem Bilde."

- Leo Tolstoi -

Lesens-wertes

 

Ich bin bemüht, Ihnen möglichst rasch Termine anzubieten. Nach telefonischer Terminvereinbarung erfolgt ein Erstgespräch zum Kennen lernen und Erfassen der Problem- sowie Zielvorstellung(en). Folgetermine werden individuell in Abhängigkeit der jeweiligen Themenstellung vereinbart.

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, ersuche ich um ehest mögliche Terminabsage, damit dieser an andere KlientInnen vergeben werden kann. Bei Nichteinhaltung der Absage mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kann ein Unkostenbeitrag von 50 Euro eingehoben werden.

 

Als "Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision" im niedergelassenen Bereich verrechne ich mein Honorar direkt mit meinen KlientInnen. Sollten Sie Psychotherapie als Krankenbehandlung „mit krankheitswertiger Störung“ und einer „F-Diagnose“ in Anspruch nehmen, können Sie einen Kostenzuschuss seitens der österreichischen Sozialversicherungsträger ab Januar 2020 beantragen. Bis zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich im Status als „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“, weshalb noch keine Möglichkeit der Kostenrückerstattung besteht.

Der Kostenzuschuss (Stand 01.01.2019) pro psychotherapeutischer Behandlung (ab Januar 2020!) beträgt bei den/der:

  • Österreichischen Krankenkassen (TGKK) 28 Euro

  • Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) 40 Euro

  • Sozialversicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) 28 Euro

  • Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) 50 Euro

 

Ein Zuschuss für psychotherapeutische Behandlungen mit krankheitswertiger Störung seitens privater Krankenversicherungsträger ist - je nach vereinbarten Vertragsbedingungen - bereits jetzt möglich. Hierfür bitte ich Sie, sich mit Ihrem zuständigen Versicherungsbetreuer bzw. Ihrer –betreuerin in Verbindung zu setzen. Darüber hinaus kann das Honorar im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. 

Gerne stehe ich Ihnen für offene Fragen telefonisch zur Verfügung.

PsychotherapeutInnen, PsychologInnen & Psychiaterinnen?

 

Vielen Menschen fällt die Unterscheidung dieser drei Berufsfelder schwer. Deshalb kann es bei der Suche nach einem passenden Hilfsangebot von Vorteil sein, sich mit den Unterschieden der Berufsgruppen auseinanderzusetzen.


a) PsychotherapeutInnen 

  • Voraussetzung: mehrjährige Berufsausbildung (durchschnittliche Dauer 6 – 10 Jahre), die nicht ausschließlich AkademikerInnen (Ärzten/Ärztinnen, PsychologInnen, PädagogInnen) zugänglich ist.

  • Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich mit dem Ziel,  psychische, psychosoziale und psychosomatisch bedingte Verhaltensstörungen und Leidenszustände zu behandeln. Im Zentrum der psychotherapeutischen Arbeit stehen das Gespräch und der Austausch zwischen PsychotherapeutIn und KlientIn. 

  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieansätze (z. B. Systemische Therapie, psychoanalytische Methoden, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie).

 

PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision

  • Angehende PsychotherapeutInnen, die sich im letzten Ausbildungsabschnitt befinden. Sie supervidieren ihre psychotherapeutische Arbeit monatlich.

 

b) PsychologInnen 

  • Voraussetzung: abgeschlossenes Universitätsstudium der Psychologie (durchschnittliche Dauer 5 – 8 Jahre).

  • Psychologie ist die Lehre des Verhaltens und Erlebens des Menschen und hat an sich nichts mit Krankheiten und Störungen zu tun. PsychologInnen sind beispielsweise als EntwicklungspsychologInnen, GerontopsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, Klinische PsychologInnen, MedienpsychologInnen, NotfallpsychologInnen, RechtspsychologInnen, SchulpsychologInnen, SportpsychologInnen, WirtschaftspsychologInnen tätig.

  • AbsolventInnen des Psychologiestudiums, die die Zusatzausbildung des Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen nicht abgeschlossen haben, ist es laut Psychologengesetz nicht erlaubt, selbständig psychisch kranke Menschen zu untersuchen oder zu behandeln. 


Klinische- und Gesundheits-PsychologInnen (Teildisziplin der Psychologie)
 

  • Voraussetzung: abgeschlossenes Universitätsstudium der Psychologie sowie die postgraduale Fachausbildung (durchschnittliche Dauer 1 – 2 Jahre).  

  • Klinische-Psychologinnen: beschäftigen sich zum Teil mit ähnlichen Fragestellungen wie die PsychiaterInnen - im Speziellen mit der Diagnostik und der Behandlung sowie Beratung psychischer Störungen.

  • Gesundheits-PsychologInnen: legen den Fokus vor allem auf die Förderung und Erhaltung der Gesundheit, der Verhütung von Krankheiten und im Falle einer bereits eingetretenen Erkrankung auch mit deren Behandlung zur Vorbeugung neuerlicher Krankheiten. 

c) PsychiaterInnen

  • Voraussetzung: Universitätsstudium der Medizin (Dauer mind. 6 Jahre) sowie die Facharzt-Ausbildung für Psychiatrie (Dauer mind. 6 Jahre).

  • Psychiatrie beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik und medikamentöser Therapie zur Behandlung von psychischen Störungen. Sie sind für die Behandlung mit Medikamenten und Apparaten sowie anderen Methoden und auch für die Überprüfung der Wirkung und Nebenwirkungen der Medikamente zuständig.

Systemische Familientherapie

 

Was bedeutet "systemische Familientherapie" und welchen Leitideen sind damit verbunden? Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.oeas.at/therapie/systemische-familientherapie.html

Verschwiegenheit Psychotherapie

Die Verschwiegenheitspflicht ist ein zentrales Element der Psychotherapie. § 15 des Psychotherapiegesetzes verpflichtet PsychotherapeutInnen sowie deren Hilfspersonen zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse. Die Verschwiegenheitspflicht besteht allgemein, somit grundsätzlich uneingeschränkt gegenüber jedweder Person oder Einrichtung außerhalb der KlientInnen/PatientInnen, also z.B. gegenüber Ehepartnern, sonstigen Familienangehörigen, staatlichen Dienststellen oder anderen Sozialeinrichtungen. Die Verschwiegenheitspflicht der PsychotherapeutInnen ist somit wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der ÄrztInnen. Wünschen KlientInnen bzw. PatientInnen ausdrücklich eine Datenweitergabe an z.B. Versicherungen, ist eine wirksame Entbindung von der Verschwiegenheits-pflicht unerlässlich.

Aussagepflicht Psychotherapie

Grundsätzlich stellt die psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht einen Aussageverweigerungsgrund gemäß § 321 ZPO (Zivilprozessordnung) dar. Dieser muss von den PsychotherapeutInnen selbst geltend gemacht werden. Entbinden jedoch KlientInnen/PatientInnen ihre PsychotherapeutInnen von der Verschwiegenheitspflicht (am besten schriftlich und eigenhändig unterfertigt), müssen auch PsychotherapeutInnen eine Aussage vor dem Zivilgericht machen. Ausführlichere Informationen bietet ein Informationsschreiben des BMGF: Psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht bei Zeugenaussage vor Gericht (PDF)

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